ARGE Gate, Bahnhof Oerlikon, Zürich

Der Bahnhofsausbau Oerlikon ist Bestandteil des Grossprojektes Durchmesserlinie und schliesst unmittelbar an den Abschnitt 4 der DML an. Der Ausbau enthält neben der kapazitätssteigernden Erweiterung von 6 auf 8 Gleise und der damit verbundenen Umlegung der Affolternstrasse mit allen Werkleitungen, eine komplette Erneuerung des Bahntrassee, Bahntechnik und Sicherungsanlagen bis weit über den Bahnhof-Oerlikon hinaus sowie verschiedenste Neubauten und Umgestaltungsmassnahmen.

Ein kompletter Neubau der bestehenden Personenunterführungen wurde unter Betrieb realisiert, in den vergrösserten Unterführungen wurden Kommerzflächen integriert und es entstanden umfangreiche Technikräume unter den neuen Gleisen 7+8. Neu hat die PU Ost im Bereich des Perrons der Gleise 2+3 einen direkten Zugang über die Andreasstrasse erhalten, die bestehenden Bahnbrücken in der Schaffhauserstrasse wurden durch einen grosszügigen Neubau ersetzt und tragen zu einer Aufweitung des Strassenraumes bei.

Sämtliche Bauarbeiten erfolgten in unmittelbarer Gleisnähe (Inselbaustellen) und unter Bahnbetrieb in einem der meist frequentierten Bahnhöfen der Schweiz. Erschwerend kam hinzu, dass zeitgleich Ausbauprojekte in angrenzenden Streckenabschnitten stattfanden, wodurch die Verfügbarkeit von Sperrintervallen und Ausweichrouten stark beschränkt war. Diese Randbedingungen stellten grosse technische, logistische und bautechnische Herausforderungen für das gesamte Planerteam dar und erforderten eine detaillierte Planung und eine minutiöse Koordination und Vorbereitung der komplexen Bauabläufe.

Mit dem Meilenstein der Inbetriebnahme der gesamten Durchmesserlinie ab Mitte Dezember 2015 war der Schwerpunkt der Arbeiten ausgeführt. Die Fertigstellung aller Arbeiten am Bahnhofsausbau Oerlikon wurde im Herbst 2016 ausgeführt.

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