Wohnüberbauung Maiengasse, Basel

In den Höfen der Basler Innenstadt haben sich ganz allmählich immer mehr Einbauten breitgemacht. Diese Garagen, Werkstätten und Schuppen werden nun vielerorts entfernt. Dabei gehen allerdings auch lebendige Soziotope verloren. Der Geist des Gewerbehofs von gestern lässt sich nicht einfach in den Wohnhof von morgen kopieren, aber übersetzen. Das neue Haus spricht die Sprache der früheren Hofeinbauten. Leicht und niedrig steht es im Hof, aus Holz gefügt wie schon die gewerblichen Vorgängerbauten.

55 Wohnungen und 2 Kindergärten mitten in Basel. Ein Ort des Austauschs, wo Bewohner unterschiedlichen Alters in verschiedenen Lebensformen dicht und durchmischt zusammenleben.

Die Inspiration durch die bestehenden Holzbauten zeigt sich auch in der direkten, stringenten und ökonomischen Holzkonstruktion des Baus. Eine Besonderheit des Projekts bilden die Gabelstützen. Gemeinsam mit den Holzelementwänden tragen sie massive Brettschichtholzträger, die das Gebäude über die gesamte Länge zusammenbinden. Die Träger in Querrichtung kragen zum Hof hin aus und spannen eine den Wohnungen vorgelagerte raumhaltige Schicht auf.

Preisträger Prix Lignum 2021: 1. Rang national und Region Nord

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